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Hackergruppe veröffentlicht neue Wada-Dokumente

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Hackergruppe veröffentlicht neue Wada-Dokumente

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Nach Christopher Froome und Bradley Wiggins, Simone Biles oder der Williams-Schwestern stehen jetzt weitere Sportler im Mittelpunkt der Enthüllungen der Hackergruppe Fancy Bears’. Diese hatte sich Zugang zu vertraulichen Dokumenten der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada verschafft. In der jüngsten Veröffentlichung tauchen unter anderem Radolympiasiegerin Laura Trott und die deutsche Tennisspielerin Laura Siegemund auf.

Es geht vor allem um Ausnahmeregelungen für den Gebrauch illegaler Substanzen im Krankheitsfall. Dopingermittler Richard McLaren sagt: “Diese Informationen ohne Erklärung zu veröffentlichen, gleicht einer Hetzkampagne gegen Sportler, die berechtigt sind, eine verbotene Substanz zu verwenden, wenn sie über den Nachweis einer therapeutischen Ausnahme verfügen und wenn es notwendig ist, egal wie der medizinische Zustand ist.”

Russlands Präsident Wladimir Putin sagte in einer Stellungnahme, was die Hacker tun, sei abzulehnen. Darüber hinaus schlug er eine Brücke zum Ausschluss russischer Sportler von den paralympischen Spielen.

“Gesunde Athleten nehmen legal Medikamente ein, die für andere verboten sind, während Menschen, die unter schlimmen Krankheiten und Behinderungen leiden, auf der Grundlage von Spekulationen von den paralympischen Spielen ausgeschlossen werden”, so Putin.

Wer hinter der Hackergruppe Fancy Bears’ steckt, ist nicht bekannt. Nach Angaben der Wada ist diese Gruppe russisch. Beweise, dass diese Annahme der Welt-Anti-Doping-Agentur betrifft, gibt es bisher aber nicht.

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