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Proteste nach tödlicher Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA

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Proteste nach tödlicher Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA

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Mehrere Hundert Menschen haben in der Stadt Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina gegen Polizeigewalt gegen Schwarze demonstriert. Dabei wurden rund zwölf Polizisten verletzt. Zuvor hatten Polizisten am Dienstagnachmittag laut örtlichen Medienberichten in einem Wohngebiet einen Verdächtigen gesucht und dabei auf einem Parkplatz einen Mann erschossen. Dieser war nach Behördenangaben bewaffnet. Die Schwester des Erschossenen bestreitet das in einem Video: Ihr Bruder habe in seinem Auto ein Buch gelesen und auf seine Kinder gewartet, als die Polizei ihn tötete. Die Bürgermeisterin kündigte eine umfassende Untersuchung des Vorfalls an.

Erst Anfang der Woche war ein Video veröffentlicht worden, das zeigt, wie ein unbewaffneter Mann in Oklahoma von der Polizei erschossen wird. Der Mann geht mit erhobenen Händen auf sein Auto zu, hinter ihm mehrere Polizisten. Laut Angaben der Behörde wurden ein Taser und eine Schusswaffe gegen den Mann eingesetzt, weil er angeblich nicht auf die Ansprache der Polizisten reagiert habe.

“Wir wünschen uns, dass die Proteste friedlich ablaufen und dass man die Werte unserer Familie respektiert: Wir glauben an Liebe und Frieden”, sagte die Schwester des Getöteten.

Die Amerikanische Bürgerrechtsunion (ACLU) kritisiert, dass die Polizisten herumgestanden wären und den Mann verbluten haben lassen, anstatt ihm zu helfen.

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