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Taxifahrerproteste in Lissabon


Portugal

Taxifahrerproteste in Lissabon

Bei Protesten von Taxifahrern ist es in Lissabon zu Auseinandersetzungen zwischen den Fahrern und Sicherheitskräften gekommen. Drei Männer wurden nach Behördenangaben in Gewahrsam genommen.

Zwei portugiesische Gewerkschaften für Taxifahrer hatten ihre 13.000 Mitglieder zu Blockaden zur Verlangsamung des Verkehrs in der Hauptstadt aufgerufen. Der Widerstand richtet sich gegen Konkurrenz durch app-basierte Fahrdienste wie Uber und Cabify, so Florencio Almeida, Vorsitzender von der Taxifahrervereinigung ANTRAL:

“So kann es nicht weitergehen. Wir kämpfen einen ungerechten Kampf, aber wir sind natürlich zu Verhandlungen bereit. Wenn es nicht dazu kommt, werden wir diesen unlauteren Wettbewerb nicht mehr zulassen.”

Zu den Protesten, in deren Zentrum der Flughafen von Lissabon stand, waren auch Kollegen aus dem Nachbarland Spanien angereist: “Ich bin hier, weil wir genau die selben Probleme wie die Portugiesen haben. Wir müssen uns in ganz Europa vereinigen, weil es sich um ein sehr ernsthaftes Problem handelt.”

Die Gewerkschaften kritisieren vor allem Ungleichbehandlungen. So müssten Uber-Fahrer nicht die selben Ausbildungen und Sicherheitsmaßnahmen vorweisen wie traditionelle Taxifahrer. Auch gebe es Unterschiede bei der Besteuerung. Noch während der Proteste empfing der Umweltminister Vertreter der Taxigewerkschaften zu einem Krisentreffen.

Die Polizei riet zur Nutzung der U-Bahn und anderer Züge

Trotzdem gab es am Flughafen lange Warteschlangen

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