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Irak: IS-Kämpfer starten Gegenoffensive in Kirkuk


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Irak: IS-Kämpfer starten Gegenoffensive in Kirkuk

Die IS-Milizen im Irak leisten erbitterten Widerstand und gehen zum Gegenangriff über. IS-Kämpfer haben die Stadt Kirkuk überfallen.

Die IS-Milizen sind im Irak seit Beginn der Offensive auf ihre Hochburg Mossul massiv unter Druck. Als Reaktion haben IS-Kämpfer die nordirakische Stadt Kirkuk und ein Kraftwerk in der Nähe angegriffen. Mehrere Selbstmordattentäter sprengten sich in die Luft. Dutzende Menschen wurden getötet.

Kirkuk und das Umland werden von den Kurden kontrolliert. Bekannt ist die Region vor allem wegen ihrer großen Öl-Vorkommen.

Rund 20 Kilometer vor Mossul haben die irakische Armee und die kurdischen Peschmerga-Kämpfer die vornehmlich christliche Stadt Bartella befreit. Die Gefahr ist jedoch noch nicht gebannt, da die IS-Kämpfer zahlreiche Sprengsätze versteckt haben.

Beobachtern zufolge wird es noch lange dauern, bis die geflohenen Einwohner zurückkehren können. Die Christen, die blieben, hatten unter der IS Herrschaft die Wahl: Entweder sie zahlten eine Steuer und bekehrten sich zum Islam oder sie wurden getötet.

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