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China gedenkt, mahnt - und warnt


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China gedenkt, mahnt - und warnt

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Präsident Xi Jinping sprach in Peking, Anlass ist der 150. Todestag des ersten Präsidenten Chinas und Gründers der Komintern, Sun Yat Sen. Die Partei spaltete sich in Kommunisten und Nationalisten, Folge war ein Bürgerkrieg die Abtrennung Taiwans unter Tschiang Kai Shek nach Niederlage der Nationalisten. Tschiang rief 1949 auf Taiwan die Republik China aus und erhob den Alleinvertretungsanspruch für ganz China, also auch auf das kommunistische Festland. Sun Yat Sen ist der einzige chinesische Politiker, der sowohl in Taiwan wie in der Volksrepublik China großes Ansehen genießt. Xi Jinping nutzte die Gelegenheit, die Opposition vor Abspaltungstendenzen zu warnen.

“Wir werden niemals erlauben, keinem Einzelnen, keiner Gruppe und keiner Partei, einen Teil Chinas abzutrennen, niemals, auf welche Weise auch immer.”

Diese Warnung betrifft aber nicht nur Taiwan, sondern richtet sich insbesondere an Hong Kong. Dort protestierten zuletzt Tausende gegen Peking. Chinesische Politiker erwägen angeblich eine Intervention, um Unabhängigkeitskräfte abzuschrecken.

In der Volksrepublik China wird Sun Yat-sen als chinesischer Nationalist und Vorkämpfer der Republik und des Sozialismus gesehen. In den letzten Jahren wurde Sun auch von der chinesischen Regierung in den Vordergrund gerückt, nicht zuletzt um die Beziehungen zu Taiwan und den dortigen Unterstützern einer Wiedervereinigung zu verbessern.

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