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Der "Naked Cowboy" - jetzt auch im Trump-Tower


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Der "Naked Cowboy" - jetzt auch im Trump-Tower

Schon vor der Wahl in den USA hat er Interviews in einem Bistro im Trump-Tower gegeben, aber eigentlich stand Robert Burck – wie der “Naked Cowboy” im richtigen Leben heißt – eher draußen. Während der designierte Präsident sein Transition-Team zusammenstellt, hat der “Naked Cowboy” in der Vorhalle des Trump-Tower in TRUMP-Unterhose ein kleines Gitarrenkonzert gegeben.

Dass Robert Burck ein Fan von Donald Trump ist, hatte er schon vor der Präsidentschaftswahl im Euronews-Interview erklärt: “Donald Trump arbeitet für die Menschen. Nicht für Frauen, nicht Schwarze, nicht Latinos, nicht für all die Randgruppen, sondern zuallererst für Amerika.”

Sicher kann Burck – seit Trump die Wahl gewonnen hat – noch bessere Geschäfte machen. Der nackte Cowboy lässt sich nicht nur gegen 2 Dollar mit Touristen fotografieren, er hat seine eigene Internetseite und ein Twitter-Konto.


Der “Naked Cowboy” organisiert Hochzeiten am Times Square zum Preis von 499 Dollar, dafür bekommen die Brautleute mehr als nur ein Gitarrenständchen, Robert Burck ist nämlich auch “Ordained Minister” und darf in New York Paare trauen. Zu seinen Kunden zählt der “Naked Cowboy” Pepsi, die CitiBank und PizzaHut. Für 10.000 Dollar pro Tag und einen Flug in der Business-Class tritt Robert Burck auch im Ausland auf. Im Jahr soll er 150.000 Dollar verdienen.

Robert Burck (45) ist mit einer Mexikanerin verheiratet, die auch als “Naked Cowgirl” aufgetreten ist. Wie Donald Trump ist der Fan aber eigentlich gegen Ausländer – vor allem gegen die, die sich nicht wie Amerikaner verhalten.

Doch wie verhalten sich Amerikaner nach der Wahl von Donald Trump?

Einige Trump-Fans haben jetzt den #TrumpCup-Protest gegen die Kaffeekette Starbucks gestartet. Sie beklagen “Anti-Weiße-Diskriminierung”, nachdem ein Mann lange auf seinen Kaffee warten musste – und ein Video dieser Szene im Internet aufgetaucht ist.


Um die Starbucks-Angestellten zu zwingen, den Namen “Trump” zu rufen, bestellen einige seiner Anhänger ihren Kaffee unter dem Namen des designierten Präsidenten und stellen dann das Foto mit dem Namen auf dem Pappbecher ins Internet.


Auch im Trump-Tower gibt es eine Starbucks-Filiale – doch obwohl Hillary Clinton die Wahl in New York gewonnen hat, sind die Angestellten dort sicher daran gewöhnt, den Namen Trump zu rufen.

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