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Reaktionen in Europa auf Castro-Tod


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Reaktionen in Europa auf Castro-Tod

Dass Castro die Welt in Anhänger und Gegner spaltete, wurde auch vor der kubanischen Botschaft in Madrid deutlich. Es kam zu Beschimpfungen zwischen Castro-Gegnern, meist in Spanien lebenden Exil-Kubanern, und Trauernden.

Exil-Kubaner Juan Ramon Rivero rief: “Nieder mit Fidel Castro, es lebe ein freies Kuba, es ist an der Zeit, dass Kuba eine Demokratie wird.”

Gregorio Benito hat Blumen vor der Botschaft niedergelegt und meint: “Ich bin traurig über den Tod des Comandante. Er hat sich seinen Platz in der Geschichte verdient.”

Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy würdigte Castro als “eine Figur von historischer Bedeutung”. Er übermittelte auf Twitter der Regierung in Havanna sein Beileid.

Der Chef der britischen Labour-Partei Jeremy Corbyn nannte Castro einen Champion der sozialen Gerechtigkeit, räumte allerdings Fehler während der langen Regierungszeit Castros ein.
Corbyn meinte: “Kuba hat ein beeindruckendes Bildungs- und Gesundheitssystem. Das hat er fertiggebracht. Er hat sich gegen Apartheid ausgesprochen, er sprach eine andere Sprache und brachte andere Werte auf die Weltbühne.”

Frankreichs Präsident Francois Hollande sagte, Castro sei mit Stolz gegen die Strömung geschwommen, und habe sein Land verteidigt. Auch sagte Hollande: “Ich habe in der Vergangenheit auf die fehlende Achtung der Menschenrechte in Kuba hingewiesen, aber ich war immer der Meinung, dass das Embargo eine inakzeptable Entscheidung war.”

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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