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Tsipras: "Durchbruch ohne Erpressung"

Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras hofft auf Durchbruch ohne Erpressung in Brüssel.

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Tsipras: "Durchbruch ohne Erpressung"

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Griechenlands Ministerpräsident hofft auf einen Durchbruch ohne Erpressung – so wörtlich. Das sagte Alexis Tsipras in Brüssel. Die internationalen Geldgeber hatten kurz zuvor angekündigt, bereits
beschlossene Maßnahmen für das hoch verschuldete Land zunächst aufzuschieben.

Tsipras sagte: “Jetzt ist der Zeitpunkt für einen Durchbruch. Ich werde mit meinen Kollegen diskutieren. Wir können einen Durchbruch ohne Erpressung und mit Respekt für unsere Souveränität schaffen.”

EU-Währungskommissar Pierre Moscovici hat die Entscheidung der Euro-Partner kritisiert, die beschlossenen Erleichterungen für Griechenland bei der Schuldentilgung aufzuschieben.

“Ich denke, es ist wirklich unmöglich, gegen unerlässliche Schuldenerleichterungen für Griechenland zu sein”, sagte Moscovici.

Hintergrund ist die von Alexis Tsipras angekündigte Zahlung eines Weihnachtsgeldes von etwa 617 Millionen Euro an rund 1,6 Millionen Ruheständler. Laut EU-Kommission hatte die Regierung in Athen die Gläubiger darüber nicht im Voraus in allen Details informiert.

Rentnerin Jenny Papanikolaou meint, was Tsipras den Rentnern gebe, sei nicht genug. “Er gibt uns jetzt etwas, aber das ist eine Einmalzahlung, und die Rente wird weiter gekürzt. Er muss schon etwas mehr machen, als das, was er jetzt gibt.” Jenny hat bei wachsenden Lebensunterhaltkosten und Steuern nun etwa nur noch die Hälfte ihrer Pension ihrer Verfügung.