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Italien will Weinpanschern das Handwerk legen


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Italien will Weinpanschern das Handwerk legen

Italien will Weinfälschern das Handwerk legen. Mit der steigenden Nachfrage nach Prosecco, Italiens Bestseller im Weinregal, steigt auch die Anzahl der Panscher, die den beliebten Sekt fälschen. Seit Dezember 2014 gab es 545 Fälle von Weinfälschung im Zusammenhang mit Prosecco.

Die Deutschen sind neben den Briten Spitzenreiter im Prosecco trinken: 23 Prozent der Exporte des Schaumweins gehen in die Bundesrepublik.

Um beim Sektkauf nicht auf eine Fälschung hereinzufallen, ist es wichtig, auf das Etikett zu schauen, so Weinexperte Francesco Trimani: “Je mehr Kontrollen es gibt, desto besser wird die Prosecco-Kultur in der Welt verbreitet werden. Die Konsumenten müssen aufpassen und nur Prosecco mit einem DOC oder DOCG-Etikett kaufen. Es muss aber unbedingt Prosecco sein, denn es gibt auch andere Schaumweine, die einfach illegalerweise als Prosecco verkauft werden.”

Wenn der Weinbau ein schlechtes Jahr erlebt, dann stehen in den deutschen Supermarktregalen aufgrund der großen Nachfrage oft gepanschte Fälschungen. Wer aber mindestens vier Euro für einen DOC-Prosecco ausgibt, geht diesem Problem meist aus dem Weg.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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