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Rückkehr unerwünscht: Mexikaner wollen Landsleute aus den USA nicht zurückhaben


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Rückkehr unerwünscht: Mexikaner wollen Landsleute aus den USA nicht zurückhaben

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“Wer pflückt den Amerikanern dann ihr Obst?”

Nicht nur die illegalen Einwanderer in den USA machen sich Sorgen, ob sie wohl außer Landes geschickt werden, wenn Donald Trump die Präsidentschaft übernimmt. Auch in Mexiko wird gegrübelt. Man fürchtet massenweise Rückkehrer, – aus diversen Gründen:

Monica Arroyo hat einen Sohn in den USA. Sie bringt auf den Punkt, was viele hier in Mexiko denken: “Wenn man uns fragt, hier gibt es ohnehin schon kein Geld, keine Arbeit. Wenn die Amerikaner uns jetzt die Eingewanderten zurückschicken, dann gibt es hier noch mehr Armut. In den USA haben sie doch Arbeit, da schicken sie uns Geld.”

Die in den USA lebenden Mexikaner lassen in der Tat viel Geld zurück in die Heimat fließen. Mexikaner in den USA sandten im vergangenen Jahr umgerechnet 20 Milliarden Euro zurück nach Mexiko.

Maria De La Luz Pioquinto arbeitet in den USA bei einer Firma, die es übernimmt, Geld ins Ausland zu schicken. Sie meint: “Die meisten haben Angst, dass ein Gesetz erlassen werden könnte, dass sie hinauswirft. Das betrifft nicht nur Mexikaner, sondern auch Menschen aus El Salvador, Honduras und anderen Ländern, die meisten kommen natürlich schon aus Mexiko.”

Und Eufenia Hernandez aus Oaxaca, die einen Bruder und einen Sohn in Kalifornien hat, fragt: “Wer pflückt den Amerikanern dann ihr Obst?”

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