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Gaza: Demonstration gegen Stromkrise gewaltsam aufgelöst


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Gaza: Demonstration gegen Stromkrise gewaltsam aufgelöst

Eine Demonstration gegen mangelhafte Stromversorgung ist im nördlichen Gazastreifen außer Kontrolle geraten. Mehrere Tausend Palästinenser hatten sich am Flüchtlingscamp Jabalia versammelt, um gegen den sich nach dem Wintereinbruch zuspitzenden Elektrizitätsmangel zu protestieren.

Anschließend wollten die Demonstranten zu einer örtlichen Stromverteilungsstelle ziehen. Sicherheitskräfte der Hamas griffen ein und feuerten Schüsse in die Luft. Damit wollten sie nach eigenen Angaben eine Erstürmung von Büros des Stromversorgers verhindern.

Laut Medienberichten ist die Stromlieferung seit vergangenem Jahr auf drei bis vier Stunden pro Tag und Haushalt beschränkt. Hauptgründe dafür seien die Alterschwäche des einzigen Stromkraftwerks im Gazastreifen und Geldmangel für die Erneuerung der Anlage. Konsumenten schuldeten dem Energieversorger umgerechnet rund eine Milliarde Euro.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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