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Verona: Radschaden vor Busunglück mit 16 Toten?

Bei dem Unglück kamen mindestens 16 Mitglieder einer Budapester Schülergruppe auf der Rückfahrt aus dem Skiurlaub ums Leben. Angehörige der Opfer trafen in Verona ein.

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Verona: Radschaden vor Busunglück mit 16 Toten?

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Nach dem schweren Busunglück auf einer Autobahn bei Verona sind Angehörige von Opfern und Überlebenden in der norditalienischen Stadt eingetroffen. Einige von ihnen wurden von Seelsorgern betreut.

Meinung

Ein Schüler sagte, dass der Bus hin und her geschlingert ist.

Lanfranco Fossa Augenzeuge

An Bord des Busses war eine ungarische Schülergruppe auf dem Rückweg aus dem Skiurlaub in Frankreich. Die meisten Teilnehmer sollen zwischen 15 und 19 Jahre alt gewesen sein. Mindestens 16 Menschen kamen ums Leben. 26 Businsassen wurden zum Teil schwer verletzt.

Augenzeuge Lanfranco Fossa erklärte:“Die meisten Passagiere haben im Bus geschlafen. Ein Schüler sagte, dass der Bus hin und her geschlingert ist. Von einer Seite zur anderen. Dann soll es einen gewaltigen Knall gegeben haben. Wahrscheinlich, als der Bus in die Begrenzung gekracht ist.”

Ein hinter dem Bus fahrender Lkw-Fahrer berichtete von einem sichtbaren Radschaden, bevor der Bus außer Kontrolle geraten und wenig später in Flammen aufgegangen sei. Der Bus sei zunächst so dicht der Leitplanke zum Stehen gekommen, dass sich die rechts liegenden Türen nicht mehr hätten öffnen lassen.

Vor einem Budapester Gymnasium versammelten sich Hunderte Trauernde, zumeist Mitschüler, Freunde und Bekannte der in den Unfall verwickelten Schüler und Lehrer. Sie entzündeten Kerzen und legten Blumen nieder. Die ungarische Regierung ordnete eine eintägige Staatstrauer an.