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Wegen Angst vor Flutwelle: Evakuierungsorder am kalifornischen Oroville-Staudamm weiter in Kraft


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Wegen Angst vor Flutwelle: Evakuierungsorder am kalifornischen Oroville-Staudamm weiter in Kraft

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Der drohende Kollaps des beschädigten Abflusskanals an dem riesigen Oroville-Staudamm in Nordkalifornien konnte vorerst abgewendet werden, doch ab Donnerstag sind wieder Stürme und Regenfälle in der Region angekündigt. Igenieure arbeiten fieberhaft daran diesen und einen weiteren Abflusskanal zu befestigen, dazu wurden mit Steinen gefüllte Säcke per Hubschrauber abgesetzt.

Für Zehntausende Anwohner des größten Staudamms der USA gibt es weiter keine Entwarnung. Nach der Massenevakuierung von fast 200.000 Menschen am Sonntag muss der Großteil weiter das Gebiet meiden. Die Behörden machten keine Angaben darüber, wann die Betroffenen in ihre Häuser zurückkehren können.

Joelene Hull, Oroville resident who was evacuate
“Ich weiß nicht, wie sicher es ist zurückzukehren, das beunruhigt mich. Wer weiß, was wirklich bei uns passiert ist? Vielleicht ist ja alles weg, wenn wir nach Hause zurückkommen”, sorgt sich Joelene Hull aus Oroville, die mit ihren zwei Söhnen evakuiert worden ist.

Robert Brabant, Oroville resident who evacuated with his wife, son and pets:
“Bei der Evakuierung herrschte Chaos, es gab viele Verkehrsunfälle. Die Menschen haben einfach nicht auf andere achtgegeben”, so der Familienvater Robert Brabant aus Oroville.

Die Evakuierungsorder für die Ortschaft Oroville und Umgebung bleibt also weiter in Kraft, die Gefahr ist noch nicht gebannt. Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown ließ per Notstandsdekret die Rettungskräfte in dem betroffenen Gebiet verstärken und bat in einem Brief an Präsident Donald Trump um Unterstützung durch die US-Regierung.

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