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Vorsichtige Entwarnung: Anwohner des Oroville-Staudamms dürfen zurück

Das Risiko einer Flutkatastrophe am Oroville-Staudamm ist deutlich gesunken. Zehntausende Menschen, die das Gebiet um dennordkalifornischen Stausee aus Angst vor einer möglichen Flutkatastrophe verla

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Vorsichtige Entwarnung: Anwohner des Oroville-Staudamms dürfen zurück

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Das Risiko einer Flutkatastrophe am Oroville-Staudamm ist deutlich gesunken. Zehntausende Menschen, die das Gebiet um den
nordkalifornischen Stausee aus Angst vor einer möglichen Flutkatastrophe verlassen mussten, dürfen nun in ihre Häuser
zurückkehren. Die Anwohner müssten aber Warnungen beachten und mögliche Evakuierungsaufrufe schnell befolgen, hieß es von Seiten der Behörden.

“Ich bin besorgt, auch wenn ich mich freue nach Hause zu kommen. Vielleicht sind die Behörden nicht so ehrlich, wie sie sein sollten. Sie heben die Räumung doch nur auf, damit die Leute nicht ausflippen und sich aufregen”, sagt eine Anwohnerin aus Marysville. Ein Anderer erklärt: “Ich bleibe trotzdem erstmal hier. Ein Sturm zieht auf und ich riskiere den Verkehr nicht, um am Ende in den Fluten stecken zu bleiben. Ich bin sicher, wo ich gerade bin.”

Der drohende Kollaps eines beschädigten Abflusskanals an dem größten Staudamm der USA hatte die Behörden am Sonntag im Alarmbereitschaft versetzt, sie evakuierten fast 200.000 Menschen in den umliegenden Bezirken. Für die nächsten Tage sind weitere Regenfälle angekündigt, die die Abflusskanäle erneut belasten könnten.

Nach Angaben der Behörden werden nun brüchige Stellen in dem Überlauf repariert und die Anlage befestigt. Dazu rücken Helfer mit schweren Steinblöcken an, die teilweise mit Hubschraubern am Rand des Staubeckens abgelegt werden.Gleichzeitig wird rund um die Uhr durch einen Hauptkanal Wasser aus dem Stausee abgelassen, um den hohen Wasserspiegel zu senken. Auf diese Weise soll in dem Staubecken Raum geschaffen werden, um neue Niederschläge aufzunehmen.