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Kalifornien kämpft gegen Sturmtief mit sintflutartigen Niederschlägen


USA

Kalifornien kämpft gegen Sturmtief mit sintflutartigen Niederschlägen

Extreme Wetterlagen häufen sich, so auch in Kalifornien. Nach einer fünfjährigen Dürrperiode wird der US-Bundesstaat in diesem Winter von einer Vielzahl regenbringender Stürme heimgesucht.

Der jüngste von ihnen erreichte Los Angeles am Abend, mit Winden bis zu 120 Stundenkilometern und Niederschlägen von 3 Zentimetern pro Stunde, in der höher gelegenen Sierra Nevada gab es bis zu 60 Zentimetern Neuschnee.

Schlammlawinen und unterspülte Straßen sind keine Seltenheit, mehr als hundert Haushalte unweit von Los Angeles mussten evakuiert werden.

Umgestürzte Bäume, Straßenschäden und durchtrennte Stromleitungen sorgten für zusätzliche Erschwernis bei den Aufräumarbeiten. Die Feuerwehr rettete Anwohner mit Schlauchbooten und Seilen aus ihren Häusern. Die Flughäfen blieben geschlossen, allein am Flughafen von Los Angeles mussten mehr als 300 Flüge ausfallen.

Stauseen und andere Wasserresevoirs sind nach Jahren der Dürre bis zum Überlaufen gefüllt, bereits vergangene Woche hatte es eine Notlage am Oroville Staudamm im Norden Kaliforniens gegeben. Dort drohte ein Wasserüberlauf einzubrechen, rund 190.000 Menschen mussten evakuiert werden. Inzwischen konnten sie in Häuser zurückkehren, doch viele von ihnen sitzen weiterhin auf gepackten Koffern.