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Demonstration gegen Sparprogramm in Athen


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Demonstration gegen Sparprogramm in Athen

Rund 5.000 Menschen haben in Athen gegen die neuen Vereinbarungen protestiert, die Griechenland mit seinen Geldgebern getroffen hat. Zu der Demonstration hatte die Kommunistische Gewerkschaft PAME aufgerufen.

Am Montag hatte Griechenland mit seinen Geldgebern vereinbart, die Gespräche über weitere Steuer-, Renten- und Arbeitsmarktreformen voranzubringen.

Im Juli ist eine Schuldenrückzahlung in Höhe von 7 Milliarden Euro fällig. Griechenland hat das Geld nicht.

“Alle neuen Maßnahmen, die man mit den Geldgebern ausgehandelt hat, werden das Leben der einfachen Arbeiter treffen”, meint ein Mann.

“Dieser Protest muss dazu führen, dass die Menschen erkennen, dass sie sich organisieren müssen und kämpfen, denn die Arbeiterklasse hat mit den schwersten Problemen zu kämpfen”, fordert eine Frau.





Erst wenn die Geldgeber mit den Reformfortschritten zufrieden sind, werden sie neue Mittel freigeben. Der Professor für Wirtschaftswissenschaften Panayotis Petrakis mahnt zu Eile:

“Die Verzögerung der Überprüfung hat negative Auswirkungen auf die gesamte griechische Wirtschaft. Wir sollten unbedingt die Verhandlungen so schnell wie möglich beenden, sowohl um den Menschen Hoffnung zu machen als auch um ausländische Investoren anzuziehen”, meint Prof. Petrakis.

“Trotz der Fortschritte im volkswirtschaftlichen Profil, die Lohn- und Rentenkürzungen, die hohe Arbeitslosigkeit und das niedrige Wirtschaftswachstum zeigen, dass der Ausweg aus der Krise lang und mühsam bleibt”, meint der Athen-Korrespondent von euronews, Stamatis Giannisis.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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