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Tesla sieht sich "in der Spur"


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Tesla sieht sich "in der Spur"

Tesla sieht sich für den Beginn der Massenfertigung seiner neuen Model-3-Reihe bis September in der Spur.

Der Model 3 spielt eine zentrale Rolle bei Konzernchef Elon Musks Plänen für den Einsteig in die Massenfertigung. Viele Investoren und Zulieferer haben den Zeitplan als zu ehrgeizig bezeichnet und eine Verzögerung bis 2018 vorhergesagt.

Für das Quartal bis Ende Dezember gab Tesla 115 Millionen Euro Nettoverlust (nach 304 Millionen) bekannt. Der Umsatz stieg um 88 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro.

Allerdings verzichtete der Elektroautobauer bei der Vorlage seiner Geschäftszahlen auf seine übliche Prognose zu den Auslieferungen für das Gesamtjahr.

Auch lehnte es das Unternehmen ab, die im April veröffentlichte Zahl der Vorbestellungen für das neue Modell von damals 373.000 Stück zu aktualisieren. Musk erklärte, die Öffentlichkeit werde die endgültige Version des neuen Autos möglicherweise erst im Juli zu Gesicht bekommen. Er brachte eine Kapitelerhöhung ins Gespräch.

Musk wiederholte sein Ziel, im kommenden Jahr insgesamt eine halbe Million Fahrzeuge zu produzieren. Bis 2020 solle diese Zahl verdoppelt werden, sagte er. Auf dem Weg dahin will Tesla beim Model 3 “irgendwann im vierten Quartal” 2017 eine wöchentliche Fertigung von 5.000 Stück erreichen, die dann “irgendwann 2018” auf das Doppelte steigen soll. Damit müsste Tesla seinen Gesamtausstoß deutlich steigern: Für die erste Hälfte des laufenden Jahres sagten die Amerikaner für die Modelle S und X insgesamt bis zu 50.000 Auslieferungen voraus.

“KAPITALERHÖHUNG VERMUTLICH SINNVOLL

Vor dem Start des Model 3 stehen Tesla zufolge noch Kapitalausgaben von bis zu 2,4 Milliarden Euro an. Zwar habe man genug Geld auf der Hand, so Musk. Vermutlich wäre jedoch eine Kapitalerhöhung sinnvoll, um das Risiko zu reduzieren.

su mit dpa