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Oscars 2017: Bester fremdsprachiger Film - die Kandidaten


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Oscars 2017: Bester fremdsprachiger Film - die Kandidaten

Einer der Favoriten ist “The Salesman” des iranischen Regisseurs Ashgar Farhadi, der jedoch nicht nach Los Angeles reisen wird aus Protest gegen den von US-Präsident Donald Trump verhängten (wenn auch derzeit vorläufig ausgesetzten) Einreisestopp gegen Staatsangehörige sieben muslimischer Länder, darunter Iran. Sollte “The Salesman” gewinnen wäre es bereits Farhadis zweiter Sieg in der Kategorie. Er hoffe jedoch nicht, sagte der Regisseur, dass seine Zuschauer nun jedes Mal eine Auszeichnung erwarten. Das übe “ganz schön Druck” aus.

Der deutsche Film Toni Erdmann von Maren Ade ist bereits mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet worden. Falls er gewinnt, wäre es das erste Mal seit 2003, dass eine Komödie den Oskar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film holt. Der Film erzählt die Geschichte eines Vaters, der versucht wieder in Kontakt mit seiner entfremdeten Tochter zu kommen.

Aus Schweden kommt “A man called Ove”, eine Geschichte über einen mürrischen Witwer, der sich mit seiner aus dem Iran stammenden Nachbarsfamilie anfreundet. Der Film, der auf einem Bestseller beruht, war der fremdsprachige Film mit den höchsten Einnahmen in diesem Jahr in den USA.

In dem dänischen Film mit deutscher Beteiligung “Unter dem Sand” erzählt Martin Zundvliet die Geschichte einer Gruppe junger deutscher Kriegsgefangener, die an der dänischen Westküste, wo die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg mehr als zwei Millionen Minen vergraben hat, mit bloßen Händen Minen räumen müssen.

Und schließlich ist das australische Romeo-und-Julia Drama “Tanna” nominiert. Der Film von den Regisseuren Martin Butler und Bentley Dean spielt auf der gleichnamigen Pazifikinsel. Es ist die erste Nominierung für einen australischen Film.

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