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Europatagebuch des jungen John F. Kennedy wird versteigert


USA

Europatagebuch des jungen John F. Kennedy wird versteigert

Ein Tagebuch des noch jungen John F. Kennedy wird versteigert.

Die Aufzeichnungen stammen aus der Zeit unmittelbar nach Kriegsende. Kennedy, weit später amerikanischer Präsident, damals aber erst Ende zwanzig, durfte als Reporter nach Europa reisen.

Er besuchte England und Frankreich ebenso wie das kriegszerstörte Deutschland, insbesondere Berlin. Auch bei der Potsdamer Konferenz war er. Reichtum und Einfluss seines Vaters ermöglichten ihm dabei einen ganz anderen
Zugang als nur einfach den eines Journalisten.

In Berlin sah er die Reste von Reichskanzlei und Führerbunker, später besuchte er auch noch Adolf Hitlers Anwesen bei Berchtesgaden.

Danach, so hielt er in dem Tagebuch fest, könne man gut verstehen, dass Hitler in einigen Jahren als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten aller Zeiten erscheinen werde.

Sein grenzenloser Ehrgeiz habe ihn zur Gefahr für den Weltfrieden gemacht: Aber es habe etwas Geheimnisvolles um ihn gelegen, im Leben wie im Tod. Hitler habe das Zeug, aus dem Legenden gemacht würden – dieses Zitat ist hier auf Seite 30 zu lesen.

Das Tagebuch von gut sechzig Seiten, zum Teil auch handgeschrieben, schenkte Kennedy später einer engen Mitarbeiterin, die vor gut zwanzig Jahren darüber ein Buch veröffentlichte.

Die Versteigerung ist in knapp einem Monat im amerikanischen Boston. Das Auktionshaus rechnet mit einem Verkaufspreis von mindestens zweihunderttausend Dollar.

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