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Explosion in St. Petersburg: EU-Außenminister zeigen sich erschüttert


Russland

Explosion in St. Petersburg: EU-Außenminister zeigen sich erschüttert

Nach der tödlichen Explosion in einer U-Bahn in St. Petersburg gibt es Solidaritätsbekundungen aus den Reihen der Europäischen Union. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des EU-Außenministertreffens in Luxemburg seien erschüttert, so die Außenbeauftragte Federica Mogherini: “Unser Beileid gilt dem russischen Volk und vor allem denjenigen, die ihre Angehörigen verloren haben. Wir verfolgen die Nachrichten aus St. Petersburg sehr aufmerksam.”

Der britische Außenminister Boris Johnson schlug die Parallele zum Anschlag von London vor knapp zwei Wochen: “Wir wissen noch nicht genau, was dahinter steckt oder wer für diese Schandtat verantwortlich ist, aber unsere Gedanken sind bei den Familien der Opfer und den Menschen in St. Petersburg, so wie sie vor Kurzem bei den Menschen in London waren.”

Der deutsche Chefdiplomat Sigmar Gabriel zeigte sich tief bestürzt über die Explosion: “Neben dem Entsetzen gibt es einfach jetzt nur die große Trauer und das Mitgefühl mit den betroffenen Familien und den Menschen in Russland”, sagte der SPD-Politiker. Noch wisse man nicht, was genau sich ereignet habe und kenne die Hintergründe nicht, sagte Gabriel. “Doch vieles deutet derzeit darauf hin, dass es sich um einen hinterhältigen Anschlag auf unschuldige Menschen handelt, die einfach nur ihrem Alltag nachgegangen sind.” Ein solcher verbrecherischer Akt würde durch nichts zu rechtfertigen sein.

Auch der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault wandte sich an Russland: “Ich möchte dem russischem Volk gerne meine Solidarität und mein Beileid aussprechen. Wir kennen die Hintergründe noch nicht, aber wir fühlen mit denjenigen, die leiden. Im Namen Frankreichs möchte ich meine Solidarität ausdrücken.”

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