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Italien: Bauarbeiten legen vermutlich ältestes römisches Aquädukt frei

Archäologen haben bei den Bauarbeiten zur U-Bahn-Linie C in Rom einen sensationellen Fund gemacht.

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Italien: Bauarbeiten legen vermutlich ältestes römisches Aquädukt frei

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Archäologen haben bei den Bauarbeiten zur U-Bahn-Linie C in Rom einen sensationellen Fund gemacht. Die Arbeiten für den Lüftungsschacht legten das wahrscheinlich älteste römische Aquädukt frei. Die Experten gehen davon aus, dass es sich bei dem Fund um die Aqua Appia handelt, die älteste Wasserleitung des alten Roms. Sie wurde 312 vor Christus fertiggestellt. Möglicherweise könnte es sich auch um die Anio Vetus handeln, die vierzig Jahre später erbaut wurde.

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"Das ist ein sehr wichtiger Fund."

Simona Morretta Archäologin

In jedem Fall ist die Freilegung des Aquädukts etwas ganz Besonderes, so die Chefarchäologin Simona Morretta: “Das ist ein sehr wichtiger Fund. Er wurde in einer für archäologische Ausgrabungen besonders großen Tiefe gemacht. Dass hier der Lüftungsschacht für die neue römische U-Bahn-Linie C gegraben wurde, war also eine ganz besondere Chance.”

Der Fund liegt in einer Tiefe von über 17 Metern und erstreckt sich mindestens über 32 Meter, so groß ist der Durchmesser des Lüftungsschachts. Die Archäologin geht davon aus, dass das Aquädukt darüber hinaus verläuft. Es soll herausgehoben an einer noch nicht bekannten anderen Stelle zur Besichtigung wieder aufgebaut werden.

In einer Tiefe von 18 Metern fanden die Archäologinnen und Archäologen ein Grab aus der Eisenzeit und zwei Schüsseln aus dem späten 10. oder frühen 9. Jahrhundert vor Christus.