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Diese Schreiner bauen an neuen Häuser im philippinischen Dorf Bayabas. Das Dorf mit seinen 400 Einwohnern befindet sich eine Autostunde entfernt von Tacloban, einem Ort, den der Tropensturm Haiyan 2013 völlig zerstörte. Auch die meisten Gebäude in Barangay Bayabas wurden dem Erdboden gleichgemacht. 70 von etwa 82 Häusern wurden seidem wiederaufgebaut. Doch die Bauweise wurde verbessert.

Im ersten halben Jahr nach dem Tropensturm nahm eine Gruppe von 35 Freiwilligen und Schreinern an einer Wiederaufbau-Fortbildung teil. Ein eintägiges Programm, organisiert von der Nichtregierungsorganisation Accord und finanziert durch die Europäische Behörde für Humanitäre Hilfe.

Um Häuser zu stabiler bauen, brauchen diese Pfeiler, die tiefer im Boden verankert sind. Für das Fundament wird härteres Holz benutzt. Metallriemen halten Dach und Pfeiler zusammen.
Diese Gebäude hielten selbst Tropensturm Hagupit Stand, der ein Jahr nach Haiyan über die Insel hinwegfegte.

Nach der Katastrophe von 2013 stellte die EU 40 Millionen Euro an humanitärer Hilfe zur Verfügung. Dadurch wurde in den betroffenen Regionen auch der Bau von 20.000 Unterkünften finanziert. Ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn der Tropensturm zerstörte mehr als eine Million Häuser. So leben weiter Hunderttausende Philippinen in Ruinen in Gebieten, die von der Regierung nicht mal als Wohngebiete eingestuft werden.