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Hannover: Bombenentschärfungen nach Massenevakuierung


Deutschland

Hannover: Bombenentschärfungen nach Massenevakuierung

Es ist eine der größten Evakuierungsaktionen in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg: Wegen einer Bombenentschärfung in Hannover mussten rund 50.000 Menschen ihre Wohnungen und Häuser in einem dicht besiedelten Gebiet verlassen. Auf einem Baugelände im Stadtteil Vahrenwald wurden zunächst 13 Blindgänger vermutet, an drei Orten erhärtete sich der Verdacht nach Sondierungsarbeiten des Kampfmittelräumdienstes. Den Experten zufolge handelt es sich um mindestens zwei britische 5-Zentner-Bomben und eine 10-Zentner-Bombe.

Für die Betroffenen hatte die Stadt unter anderem ein Kultur- und Sportprogramm organisiert. Entgegen den ursprünglichen Plänen musste der Hauptbahnhof Hannover nicht gesperrt werden.

Nach der Evakuierung hatte die Polizei zunächst noch mit einem Hubschrauber und Wärmebildkameras nach verbliebenen Bewohnern im Sperrgebiet gesucht. Das Bergen und Entschärfen der Weltkriegsbomben sollte mindestens bis in die Abendstunden dauern.