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Lehrer im Hungerstreik verhaftet

Die beiden Akademiker sollen nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Namen einer verbotenen Organisation handeln.

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Lehrer im Hungerstreik verhaftet

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In der Türkei sind zwei Lehrer verhaftet worden, die sich seit mehr als zwei Monaten im Hungerstreik befinden. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge begründete die Staatsanwaltschaft in Ankara diesen Schritt mit dem Vorwurf, der Hungerstreik sei ein Akt, der im Namen der verbotenen linken Untergrundbewegung “Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front” (DHKP-C) durchgeführt werde. In Ankara und Istanbul kam es zu vereinzelten Demonstrationen gegen die Verhaftung. Die Polizei setzte Tränengas ein, es gab Festnahmen.

Nuriye Gülmen und Semih Üzakca gehören zu mindestens 180.000 türkischen Staatsbediensteten, die seit dem Putschversuch im Sommer wegen angeblicher Verbindungen zur Bewegung des islamischen Predigers Fethullah Gülen suspendiert worden sind. Gülen, der in den Vereinigten Staaten lebt, wird seitens der Türkei vorgeworfen, eine Terrororganisation anzuführen.

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