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Trendsetter Frankreich - Brigitte Macron (64) Superstar


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Trendsetter Frankreich - Brigitte Macron (64) Superstar

Sie ist derzeit der Liebling der Medien in Frankreich. Nicht nur die Klatschzeitschriften zeigen auf den Titelfotos den französischen Präsidenten Emmanuel Macron (39) zusammen mit seiner Frau Brigitte (64), auch seriöse Magazine wie “Le Nouvel Observateur” widmen dem “Phänomen Brigitte Macron” die Titelstory. Der “Nouvel Obs” vergleicht Brigitte Macron mit Brigitte Bardot und bildet sie ab im Stil von Warhol als neue Marylin Monroe. Wie zu Beginn der 60er Jahre die provokante Schönheit Brigitte Bardot kremple Brigitte Macron die Gesellschaft um und stehe für einen Trend. (Der Vergleich mit Brigitte Bardot ist allerdings nicht besonders gelungen, denn die inzwischen 82-jährige Tierrechtsaktivistin gilt als Anhängerin des Front National von Marine Le Pen.)

Der Trend geht in Frankreich schon lange zu weniger traditionellen Lebensformen. Schon seit Jahren gibt es eingetragene Lebensgemeinschaften – sogenannte PACS – sowohl für hetero- sowie für homosexuelle Paare. Etwa die Hälfte aller Ehen werden wieder geschieden.

Viele Beobachter in Frankreich finden, dass auch wenn Brigitte Macron deutlich älter ist als ihr Mann, das Ehepaar doch für ein traditionelles Familienbild steht. Die beiden sind schon seit Jahren zusammen, stehen also für Stabilität.

Trotz des Altersunterschieds sei Brigitte Macron so ganz anders als die “cougars”, die oft negativ dargestellten älteren Frauen, die Beziehungen mit jüngeren Männern haben. In den USA gibt es “cougar nights”, auf denen sich ältere Frauen junge Männer angeln.

Brigitte Macron gibt nur sehr selten Interviews. Sie ist die Beraterin im Hintergrund. In einem Dokumentarfilm sagt sie, sie habe damit gerechnet, dass Emmanuel Macron Karriere macht, aber als Schriftsteller. Und Brigitte Macron sagt auch, dass er mache, was er wolle. Sie widerspricht der Theorie, dass sie hinter dem Erfolg des neuen Präsidenten steckt.

Bilder der Macrons mit den Kindern und Enkeln von Brigritte werden nicht nur von den Medien verbreitet, sondern auch in den sozialem Medien geteilt. Allerdings kritisieren einige, dass die Macrons offenbar einen Exklusivvertrag mit einer Agentur abgeschlossen haben.

Einerseits bewundert, andererseits kritisiert wird die First Lady dafür, dass die Luxusmarke Louis Vuitton ihr die Kleidung leihweise zur Verfügung stellt. Ermöglicht hat das Delphine Arnault, die Vuitton-Erbin und Managerin, ist die Frau eines Unternehmers, der mit Emmanuel Macron befreundet ist. Delphine Arnault (42) soll Brigitte Macron auch in Lookfragen beraten.

Kritik einstecken muss Brigitte Macron nach ihren ersten Auftritten wie beim NATO-Gipfeltreffen in Brüssel für ihren nach Ansicht einiger zu kurzen Rock.




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