Eilmeldung

Sie lesen gerade:

"Moment der Wahrheit": Das sagt Macron zum Handschlag mit Trump


Frankreich

"Moment der Wahrheit": Das sagt Macron zum Handschlag mit Trump

Wer ist der Stärkste? Bei ihrem ersten Treffen haben die Präsidenten von Frankreich und den USA einen viel beachteten Handschlag ausgetauscht. Beim genauen Hinsehen konnte man feststellen: Trump wollte seine Hand zwei Mal zurückziehen, Macron aber hielt fest und schüttelte weiter. Dabei grinste er in die Kameras. In französischen Medien wird der Präsident deshalb als Sieger gefeiert. Denn Trump hat es mit dem Thema “Handshake” mehrfach in die Schlagzeilen geschafft. Im Februar etwa schüttelte Trump 19 Sekunden lang die Hand des japanischen Regierungschefs Shinzo Abe.


Im März verweigerte er der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel den Handschlag. Medienberichten zufolge war Macron vom französischen Botschafter in den USA um die Bedeutung des Handschlags bei seinem Amtskollegen vorgewarnt worden.

Im Interview mit der französischen Wochenzeitung Journal du Dimanche gab Macron seine Strategie hinter dem Handschütteln bekannt. Es sei keine Geste ohne Hintergedanken gewesen, sondern ein “Moment der Wahrheit”. So habe er auf die “Logik der Stärke” geantwortet, mit der Männer wie Trump, der türkische Präsident Erdogan oder der russiche Präsident Putin agierten. In seiner Politik wolle er zeigen, dass er “keine kleinen Zugeständnisse” machen werde – auch keine symbolischen. Es sei eine Art, sich Respekt zu verschaffen, so Macron in dem Interview.

Auch der Premierminister von Kanada, Justin Trudeau, war in den sozialen Medien für seine “Oberhand” gefeiert worden. Als Trudeau Trump zum ersten Mal traf, zögerte der Kanadier einen kurzen Moment, bevor er dem US-Präsidenten die Hand reichte.


Japan

FKK und ABC: Japans nackte Tatsachen