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Nach Nordkorea-Drama: Abschied von Otto Warmbier


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Nach Nordkorea-Drama: Abschied von Otto Warmbier

Mehr als zweitausend Menschen haben Abschied genommen von Otto Warmbier – dem amerikanischen Studenten, dem seine Reise nach Nordkorea zum Verhängnis wurde.

Sie versammelten sich zu einer Gedenkfeier in seinem Heimatort Wyoming, einem Vorort von Cincinnati. Anschließend wurde Warmbier beigesetzt.

Der zweiundzwanzigjährige Student war diesen Monat nach langer Haft in Nordkorea im Koma zurückgebracht worden, starb dann aber.

Das kommunistische Land müsse dafür zur Rechenschaft gezogen werden, sagt Rob Portman, ein Senator aus Ohio, dem hiesigen Bundesstaat.

Nordkorea halte nichts vom Rechtsstaat, nichts von grundlegenden Freiheiten und Menschenrechten, nichts von menschlicher Würde, so Portman weiter: Das habe es durch seinen Umgang mit Otto Warmbier gezeigt.

Warmbier war auf einer Gruppenreise durch Nordkorea. Wegen eines mutmaßlichen Diebstahls im Hotel wurde er festgenommen und zu fünfzehn Jahren Arbeitslager verurteilt.

Offenbar kurz darauf fiel er jedoch in das Koma. Nach seiner Rückkehr in die USA fanden die Ärzte schwere Schäden an seinem Gehirn. Was ihm aber in Nordkorea passiert ist, bleibt unbekannt.