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Globaler Cyber-Angriff: Wer war diesmal betroffen?

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Von Alexandra Leistner
Globaler Cyber-Angriff: Wer war diesmal betroffen?

<p>Erneut hat ein Hacker-Angriff Computer rund um die Welt getroffen. Dabei soll eine Schadsoftware mit dem Namen “Petya” eingesetzt worden sein. Durch sie werden infizierte Computer neu gestartet und anschließend außer Funktion gesetzt. Dann wird der Nutzer aufgefordert, ein Lösegeld in der Internetwährung Bitcoin zu begleichen.</p> <p>Die Attacke schlägt zwar kleinere Wellen als der <a href="http://de.euronews.com/2017/05/16/wannacry-spur-fuhrt-nach-nordkorea">Wannacry-Angriff</a> im vergangenen Monat, doch das Ausmaß ist dennoch beachtlich und sorgt weltweit für Besorgnis.</p> <p>Welche Länder und Unternehmen sind betroffen?</p> <p><h3>Deutschland</h3><br /> In Deutschland war das Verkehrsunternehmen Deutsche Bahn (DB), die Deutsche Post (<span class="caps">DHL</span>) sowie Nivea-Hersteller Beiersdorf betroffen.</p> <p><h3>Dänemark</h3> AP Moller-Maersk, die größte Reederei der Welt mit Sitz in Kopenhagen, meldete globale IT-Ausfälle, in unterschiedlichen Geschäftseinheiten.</p> <p><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en"><p lang="en" dir="ltr"><span class="caps">UPDATE</span> 15:00 <span class="caps">CEST</span> <a href="https://t.co/L5pBYvNQd3">pic.twitter.com/L5pBYvNQd3</a></p>— Maersk (@Maersk) <a href="https://twitter.com/Maersk/status/879689865184636928">June 27, 2017</a></blockquote><br /> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p> <p><h3>Frankreich</h3><br /> Frankreichs börsennotierter Industriekonzern Saint-Gobain gab ebenfalls an, Opfer der Hacker geworden zu sein.</p> <p><h3>Netherlands</h3><br /> Unterschiedliche Terminals der Reederei <span class="caps">APM</span> Shipping, eine Tochtergesellschaft von Maersk, waren von Problemen betroffen.</p> <p><h3>Russland</h3><br /> Der Geheimdienstchef der Ukraine hatte schnell Russland im Verdacht, hinter dem Cyber-Angriff zu stecken. Doch auch der russische Ölgigant Rosneft sowie die Stahlhersteller Evraz sahen ihre Computer von dem Erpressungstrojaner infiziert.</p> <p><h3>Spanien</h3><br /> In Spanien sollen zahlreiche Firmen getroffen worden sein, darunter das Telekommunikationsunternehmen Telefonica.</p> <p><h3>Ukraine</h3><br /> Wie schon beim letzten Cyber-Angriff wurde auch dieses Mal die Ukraine schwer getroffen, darunter die staatlich kontrollierten Energieunternehmen, die Nationalbank, der Boryspil Flughafen in Kiew, das U-Bahn-System der Hauptstadt, der Flugzeugbauer Antonov, sowie mehrere Telekommunikationsunternehmen. Einigen Berichten zufolge wurde auch die Strahlenüberwachung im stillgelegte Atomkraftwerk Tschernobyl getroffen. Es bestehe jedoch kein zusätzliches Strahlenrisiko. Auch das Netzwerk der Regierung musste abgeschaltet werden. Ministerpräsident Wladimir Groisman bezeichnete die Attacke als “beispiellos”.</p> <p><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en"><p lang="en" dir="ltr">Chernobyl’s radiation monitoring system affected by cyber attack:spokeswoman <a href="https://t.co/ofUYB7sKCx">https://t.co/ofUYB7sKCx</a></p>— Tim Hogan (@TimInHonolulu) <a href="https://twitter.com/TimInHonolulu/status/879735121326166016">June 27, 2017</a></blockquote><br /> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p> <p>Rozenko Pavlo, der stellvertretende Ministerpräsident des Landes, postete ein Foto seines blockierten Computers auf Twitter.</p> <p><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en"><p lang="en" dir="ltr">Rozenko Pavlo the deputy Prime Minister, said “Ukraine <a href="https://twitter.com/hashtag/CyberAttack?src=hash">#CyberAttack</a> Chaos as national bank, state power provider and airport hit by hackers” <a href="https://t.co/8G2aKRuFRY">pic.twitter.com/8G2aKRuFRY</a></p>— Anthony Daquin (@AnthonyDaquin) <a href="https://twitter.com/AnthonyDaquin/status/879693649772253185">June 27, 2017</a></blockquote><br /> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p> <p><h3>Großbritannien</h3><br /> Die Londoner Werbeagentur <span class="caps">WPP</span> meldete den Hacker-Angriff als erste. Alle Angestellten der weltgrößten Werbeagentur wurden angewiesen, ihre Computer herunterzufahren und das W-<span class="caps">LAN</span> nicht zu benutzen.</p> <p><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en"><p lang="en" dir="ltr">IT systems in several <span class="caps">WPP</span> companies have been affected by a suspected cyber attack. We are taking appropriate measures & will update asap.</p>— <span class="caps">WPP</span> (@WPP) <a href="https://twitter.com/WPP/status/879706256612761600">June 27, 2017</a></blockquote><br /> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p> <p><h3>USA</h3><br /> Auch die Computer des Pharmakonzerns Merck wurden nach Informationen der Nachrichtenagentur afp infiziert.</p> <p><h3>Australien</h3><br /> Schokoladenhersteller Cadbury und Qantas Airlines meldeten Probleme.</p> <p><h3>Internationale Unternehmen</h3><br /> Die Anwaltskanzlei <span class="caps">DLA</span> Piper scheint auch gehackt worden zu sein.</p> <p><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en"><p lang="en" dir="ltr"><span class="caps">DLA</span> Piper statement on malware attack <a href="https://t.co/vT24ZHL4gK">https://t.co/vT24ZHL4gK</a></p>— Louis Lehot (@lehotlouis) <a href="https://twitter.com/lehotlouis/status/879733035180015616">June 27, 2017</a></blockquote><br /> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p> <p>Was zu tun ist, wenn ihr Compter mit Schadsoftware infiziert ist, <a href="http://de.euronews.com/2017/05/15/wannacry4u-die-schadsoftware-und-du">lesen Sie hier</a></p>