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Senatsamt: Mit "Trumpcare" 22 Millionen weniger krankenversichert


USA

Senatsamt: Mit "Trumpcare" 22 Millionen weniger krankenversichert

Der "Gesundheits-Gesetzentwurf der Republikaner im US-Senat" zur Abschaffung von «Obamacare» ließe nach einer Schätzung bis zum Jahr 2026 insgesamt 22 Millionen Menschen mehr ohne
Krankenversicherung – Zahlen des unabhängigen Congressional Budget
Office (CBO). Allein im kommenden Jahr stünden demnach 15 Millionen
mehr Menschen in den USA ohne Versicherung da.

Connie Mays, Ohio:
   
“Ich flehe Sie an, bitte bitte, tun Sie was auch immer nötig ist, wir müssen das hinkriegen. Das hat Menschen zerstört, das hat mich zerstört,” so eine der chronisch Kranken, die Vizepräsident Mike Pence ins Weiße Haus eingeladen hatte.

Das Weiße Haus hatte die Warnung des Congressional Budget Office zum Gesetzentwurf der Republikaner als “ungenau” abgelehnt.

US-Vizepräsident Mike Pence:
   
“Danke, dass Sie Ihr Herz ausgeschüttet haben. der Präsident, ich und unser ganzes Team werden nicht aufhören zu arbeiten, bis wir dieses Ding erledigt haben, versprochen.”

“Da bleibt einem der Mund offen stehen,” (“jawdropping”) so die Demokraten zur jüngsten Warnung zum Gesetzentwurf der den Republikaner.

Chuck Schumer, Fraktionsführer der Demokraten im US-Senat:

“Der heutige Bericht bestätigt, was Ärzte, Patientenvertreter, Demokraten und Republikaner seit Wochen sagen: Trumpcare wird zu weniger Medizinleistungen bei höheren Kosten führen und ‘zig Millionen Amerikaner ohne Versicherung lassen.”

Kernaussage des Congressional Budget Office: Nach dem Gesetzentwurf wären in den kommenden zehn Jahren 49 Millionen Menschen in den USA (von 323 Millionen US-Bürgern) nicht krankenversichert, nach knapp 28 Millionen unter Obamacare.

Twitter-Sarkasmus:



su mit dpa