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Urán gewinnt dramatische Königsetappe


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Urán gewinnt dramatische Königsetappe

Die Königsetappe der Tour de France ist mit einem kolumbianischen Sieg zu Ende gegangen: Rigoberto Urán gewann den Sprint der sechsköpfigen Führungsgruppe vor dem Franzosen Warren Barguil und Christopher Froome aus Großbritannien. Es ging äußerst knapp zu, erst das Zielfoto gab Aufschluss darüber, dass Urán vor Barguil lag.

Mehrere Stürze überschatteten den Tagesabschnitt. Der Australier Richie Porte musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Während einer Abfahrt rutschte Portes weg, der Australier krachte gegen einen Fels, die Schwere seiner Verletzungen waren zunächst ungewiss. Auch der Zweite der Gesamtwertung, der Waliser Geraint Thomas, schied aus.

Titelverteidiger Froome bleibt in Gelb, sein erster Verfolger ist jetzt Fabio Aru aus Italien, der 18 Sekunden hinter dem Briten liegt. Tagessieger Urán rückte auf den vierten Rang vor.

Aru griff an, als Froome beim letzten Anstieg aufgrund einer Panne das Rad wechseln musste. Der Brite kam wieder heran und distanzierte letztlich einige seiner stärksten Konkurrenten, als er knapp 27 Kilometer vor dem Ziel das Tempo erhöhte – Nairo Quintana musste abreißen lassen, auch Alberto Contador verlor Zeit.

Die Etappe hatte so einige Schwierigkeiten zu bieten: Auf den 181,5 Kilometern von Nantua nach Chambéry mussten sieben Bergwertungen absolviert werden, darunter drei der höchsten Kategorie.

An diesem Montag ruht der Tour-Tross.