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Sind die Aale im Rhein zu retten? 50.000 Jungtiere ausgewildert


Deutschland

Sind die Aale im Rhein zu retten? 50.000 Jungtiere ausgewildert

Die Aale im Rhein sind vom Aussterben bedroht. Um dieses zu verhindern werden an diesem Juli-Wochenende 50.000 junge Aale von Freiwilligen an verschiedenen Stellen ausgesetzt. Besonders Angelvereine beteiligen sich an der Aktion, doch einige Umweltexperten bezweifeln, dass das Auswildern der Jungtiere das Artensterben aufhalten kann.
In Lampertheim, Ginsheim-Gustavsburg und an vielen anderen ruigen Orten werden je 500 ausgesetzt.

Aufgrund der Verschmutzung der Flüsse, aber auch wegen Wurmkrankheiten sind Aale stark gefährdete Tiere.

Bis in die 70er Jahre gab es jede Menge Aale in Rhein, Main, Neckar, Fulda und Weser. Doch bevor sie nach Europa kommen, haben sie eine lange Reise hinter sich, denn Aale werden im Atlantik, in der Sargassosee unweit der Bahamas geboren. Die Larven schwimmen mit dem Golfstrom, bevor sie – inzwischen etwa 7 cm lang – die Flüsse erreichen. Zur Fottpflanzung müssen sie zurück in den Atlantik – dorthin, wo sie geschlüpft sind.


Auch im Nord-Ostsee-Kanal werden Aale ausgewildert.