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18,6 Millionen "neue Deutsche": Noch nie so viele Menschen mit Migrationshintergrund


Deutschland

18,6 Millionen "neue Deutsche": Noch nie so viele Menschen mit Migrationshintergrund

Noch immer ist es kompliziert mit dem Namen für die “neuen Deutschen”, denn etwas mehr als die Hälfte von ihnen (52%) haben einen deutschen Pass. 18,6 Millionen Menschen, die in Deutschland leben, haben einen Migrationshintergrund. Diese Zahl hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden veröffentlicht.

Es sind mehr Zugezogene als jemals zuvor. Der Anstieg von 8,5% geht vor allem auf die Einwanderungswelle der Jahre 2015 und 2016 zurück. Aber wie schwierig es ist, wirklich in Deutschland anzukommen, zeigt die folgende Zahl: 42 Prozent derer, die zum “Migrationshintergrund” gezählt werden, sind in Deutschland geboren.

Auch wenn 2,3 Millionen der Einwanderer aus dem Nahen und Mittleren Osten kommen und das einem Zuwachs von fast 51 Prozent im Vergleich zu 2011 entspricht: Die Türkei ist noch immer bei Weitem das wichtigste Herkunftsland und Europa die wichtigste Region.

Aber nicht nur der Begriff “Migrationshintergrund” gefällt nicht allen, auch die Bezeichnungen für die “Deutschen aus Deutschland” sind schwierig. Wollen sie vielleicht “Biodeutsche” genannt werden, wie Mohamed Amjahid vorschlägt? Oder klingt das zu sehr nach biologischem Anbau?

Zum selben Thema Jagoda Marinic und ihr Buch zu den NEUEN DEUTSCHEN