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Gefährliche Moskitos? Zwei Tote nach West-Nil-Fieber in Griechenland


Griechenland

Gefährliche Moskitos? Zwei Tote nach West-Nil-Fieber in Griechenland

In Griechenland haben die Behörden einen zweiten Todesfall wegen West-Nil-Fiebers bestätigt.

Nach Informationen des Zentrums für Seuchenbekämpfung und -prävention (KEELPNO) erlag eine 84-jährige Frau den Folgen des gefährlichen West-Nil-Virus in der Region Argolis auf der griechischen Halbinsel Peloponnes. Die Krankheit wird durch Mücken übertragen.

Zuvor war eine 90-jährige, die nach der Infektion mit dem Virus an einer Enzephalitis (Gehirnentzündung) litt, in derselben Region gestorben. Bevor sie sich infizierte, hatte die Frau bereits andere Gesundheitsprobleme, wie die Ärzte anmerkten.

In Griechenland befinden sich derzeit zwei weitere Personen mit Komplikationen nach West-Nil-Virus-Infektionen in Krankenhäusern. Insgesamt seien in diesem Jahr bisher 12 Fälle bekannt, so KEELPNO.

Experten zufolge hatten die meisten Patienten nur schwache Symtome. Für ältere Menschen, die bereits an anderen chronischen Krankheiten leiden, war der Krankheitsverlauf dagegen komplexer.

Erste Fälle des West-Nil-Virus gab es in Griechenland im Jahr 2010, damals wurden 262 Infektionen und 35 Todesfälle verzeichnet. In den vergangenen zwei Jahren waren keine Infektionen gemeldet worden.

Die Öffentlichkeit wurde aufgefordert, sich vor Mückenstichen zu schützen.