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London: Kein Happy End für Bolt und Farah

Ende mit Schrecken für Usain Bolt bei der Leichtathletik-WM in London. Auch Mo Farah hatte sich das letzte große Rennen seiner Karriere anders vorgestellt.

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London: Kein Happy End für Bolt und Farah

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Usain Bolts glanzvolle Karriere ist mit einer Enttäuschung zu Ende gegangen. 50 Meter vor dem Ziel des Staffelfinales in London ging der Jamaikaner als Schlussläufer mit einer Muskelverletzung zu Boden. Dort musste der schnellste Mann der Welt zusehen wie Großbritannien vor den USA und Japan den Titel holte.

Sein Teamkollege Yohan Blake sagte nach dem Lauf: “Es war sehr kühl, wir haben versucht, warm zu bleiben. Zu sehen, wie Usain, ein echter Freund, eine Legende auf dem Boden lag, das war hart. Unser Champion musste auf diese Weise gehen.”

US-Sprinterstar Justin Gatlin hat eine Vermutung, warum sich Bolt verletzte: “Wir waren etwas zu lang ohne warme Kleidung im Stadion. Ich weiß, wir machen das auch für die Kameras, aber wir hätten unsere Kleider auch ein bisschen später ausziehen können. Ich denke, das war der Grund für seinen Krampf.”

Und auch Mo Farah hatte sich sein letztes großes Rennen anders vorgestellt. Großbritanniens Laufstar reichte es nach seinem Sieg über 10.000 Meter beim 5.000-Meter-Rennen nur für Silber, Muktar Edris aus Äthiopien holte Gold.

Farah hatte sich nach seiner Siegesserie der letzten Jahre mehr erhofft: “Heute hat ein besserer Mann gewonnen, dagegen konnte ich nichts tun. Ich habe mein Bestes gegeben. Die Äthiopier hatten einen gemeinsamen Plan und sie haben einen Weg gefunden, mich zu schlagen.”

Aus der Traum vom Triple-Double für Farah. Zudem verpasste er auch seinen vierten WM-Titel über 5.000 Meter in Folge.