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Opposition protestiert gegen Wahlbetrug in Nairobi

Opposition protestiert gegen Wahlbetrug und Polizeigewalt in Nairobi.

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Der bei der Präsidentschaftswahl in Kenia unterlegene Oppositionskandidat Raila Odinga hat der Regierungspartei vorgeworfen, schon im Vorhinein die brutale Niederschlagung jedes Protestes geplant und den Wahlausgang manipuliert zu haben. Menschenrechtlern zufolge waren mindestens 24 Menschen bei Zusammenstößen getötet worden. Einige seien von Polizisten erschossen worden.

Odinga-Anhänger James Orengo rief die Menschen in einem Slum von Nairobi zu friedlichem Widerstand auf: “Wir werden beweisen, dass der Wahlsieg von uns gestohlen wurde. Ab morgen sollt ihr alle auf die Straße gehen und friedliche Proteste abhalten. Bleibt nicht zuhause. Lasst euch noch abhängen.”

Bei der Präsidentschaftswahl am Dienstag hatte sich Staatschef Uhuru Kenyatta mit 54 Prozent der Stimmen eine zweite Amtszeit gesichert. Sein Herausforderer Raila Odinga erhielt der Wahlbehörde
zufolge 44 Prozent.