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Steigende Opferzahlen nach Erdrutsch in Sierra Leone

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Steigende Opferzahlen nach Erdrutsch in Sierra Leone

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Ein durch heftige Unwetter ausgelöster Erdrutsch hat im westafrikanischen Staat Sierra Leone hunderte Menschen das Leben gekostet. Lokale Medien berichteten von weit über 350 Toten, unter ihnen mehr als 100 Kinder, die bereits geborgen wurden. In über 1000 verschütteten Häusern würden weitere Opfer befürchtet.

“Ich fordere alle auf, ruhig zu bleiben und die Katastrophengebiete zu vermeiden. Wir tun alles, um diesen ernsten Notfall in den Griff zu bekommen”, sagte Präsident Ernest Bai Koroma.

Das Unglück ereignete sich in der Nähe der Hauptstadt Freetown, als nach heftigen Regenfällen Teile eines aufgeweichten Hügels abbrachen. Zahlreiche Straßen sind überflutet, was die Bergungsarbeiten erschwert. Im Wettlauf gegen die Zeit versuchen Rettungskräfte Opfer zu bergen und Verschüttete zu befreien. Laut einem Rotkreuz-Sprecher werden noch immer rund 600 Menschen vermisst. Die Regenzeit beginnt in Sierra Leone im Mai und endet im November.