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Italiens Regierungschef Gentiloni lobt Macrons Europa-Pläne

Bei dem französisch-italienischen Gipfel in Lyon standen vor allem Wirtschaftsthemen auf dem Programm. Doch am Ende wurde auch viel über Macrons Idee eines neuen Europas gesprochen.

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Italiens Regierungschef Gentiloni lobt Macrons Europa-Pläne

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Kompromiss nach wochenlanger Seeschlacht: Frankreich und Italien haben den Streit um die prestigeträchtige französische Werft STX beigelegt. In Lyon einigten sich der französische Präsident Macron und der italienische Premier Gentiloni darauf, dass sich der italienische Fincantieri-Konzern und STX zu einem Werftgiganten zusammenschließen. Fincantieri wird 50 Prozent des Schiffherstellers im nordwestfranzösischen St Nazaire übernehmen.

Neben der Wirtschaft stand in Lyon auch Europa auf dem Programm. Gentiloni lobte Macrons Europa-Initiative: „Ich begrüße das ehrgeizige Ziel der französischen Präsidenten, Europa umzukrempeln. Der Grund dafür ist simpel: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt für den Umbau der Union und wir sollten diese Gelegenheit nutzen.“

Emmanuel Macron sagte daraufhin, dass der Gipfel in Lyon ganz im Sinne seiner Idee eines neuen Europas sei. Frankreichs Präsident hatte am Dienstag bei einer Rede in der Sorbonne zu einem geeinten und stabileren Europa aufgerufen. Wirtschaftlich müsse enger zusammengearbeitet werden. Mit dem länderübergreifenden Werftprojekt ließ er seinen Worten in Lyon Taten folgen.