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"Breathe" feiert Europapremiere auf dem Film-Festival in London


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"Breathe" feiert Europapremiere auf dem Film-Festival in London

Das Film-Festival in London hat mit der Europapremiere von “Breathe” (deutsch: “Solange ich atme”) eröffnet. Das Regiedebüt von Andy Serkis erzählt die Geschichte des Briten Robin Cavendish, der mit 28 Jahren an Polio erkrankt und vom Kopf abwärts gelähmt ist. Der Produzent des Filmes ist sein Sohn. Er erinnert sich an seinen Vater:

“Er war ein brillanter Ingenieur und handwerklich sehr geschickt. Wenn er seine Hände nicht benutzen konnte, hoffte er, dass ich das machen würde. Aber ich konnte beispielsweise nicht ein Auto reparieren, das hat ihn frustriert. Aber sonst lief alles gut”, sagt Jonathan Cavendish.

Der Film zeigt unter anderem wie die unkonventionelle Pflege seiner Familie und das Erfinden von Geräten und Hilfsmitteln die Situation von Behinderten veränderte. Robin Cavendish starb 1994 im Alter von 64 Jahren. Er war ein medizinisches Phänomen als einer der am längsten lebenden Polio-Überlebenden in Großbritannien. In deutschsprachigen Ländern kommt der Film am 21. Dezember in die Kinos.


Die amerikanische Regisseurin Dee Rees stellte auf dem Festival ihr neuestes Werk “Mudbound” vor. Der Streifen, der ab November via Internet zu sehen ist, zeigt die Probleme zweier Heimkehrer aus dem II. Weltkrieg. In Mississippi kämpfen sie um eine Rückkehr in den Alltag und gegen Rassismus.

Noch bis zum 15. Oktober zeigt das Filmfestival in London 243 Filme aus 67 Ländern sowie eine Reihe von Kurzfilmen und Dokumentationen.


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