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Neue Einreiseregeln für Flüge nach USA - In 5 Punkten

Fünf große Airlines haben mit der Umsetzung der neuen Sicherheitsmaßnahmen bereits begonnen.

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Neue Einreiseregeln für Flüge nach USA - In 5 Punkten

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Wer in die USA fliegen will, muss in Zukunft vor Abflug mehr Zeit einplanen und früher zum Einchecken kommen als bisher. Grund sind neue Einreisebestimmungen.

Die Regeln wurden nach Angaben der Lufthansa von der Transportsicherheitsbehörde TSA vorgegeben. Sie ist dem US-Heimatschutzministerium unterstellt.

Jeden Tag landen in den USA rund 2.100 internationale Flüge.

Unter anderem müssen sich Passagiere darauf einstellen, von Mitarbeitern ihrer Airline befragt zu werden. Die Umsetzung variiert allerdings von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft.

Eine Übersicht der Dinge, die für zahlreiche Fluggäste schon ab heute gelten:

1. Kurzinterviews
Wie die Lufthansa mitteilte, müssen Reisende mit “kurzen Interviews beim Check-in, bei der Dokumentenkontrolle oder am Gate” rechnen. Sie sollen von Mitarbeitern der Airline durchführt werden und gelten auch für Austrian Airlines und Swiss. Andere Fluggesellschaften, wie etwa Air France, lassen ihre Gäste Fragebogen ausfüllen. Einige Airlines gaben an, dass sich an ihren Sicherheitschecks nichts ändere.

2. Strenge Überprüfungen von Geräten im Gepäck
Laptops an Bord sind zwar wieder erlaubt, doch andere sogenannte “personal devices” werden gründlicher geprüft als bisher. Dazu zählen Computer, Handys und Tablet-PCs.

3. Strengere Sicherheitsmaßnahmen in der Nähe von Flugzeugen
Was das konkret bedeutet, erklärte die US-Regierung nicht. Diese Maßnahme betrifft Reisende aller Voraussicht nach nicht direkt.

4. Überprüfung am letzten Flughafen vor den USA
Wer mit Zwischenstopp in die USA fliegt begegnet den neuen Sicherheitsbestimmungen am letzten Flughafen, bevor es in die USA geht.

5. Agrarprodukte und Tierarzneimittel verboten
Einige Airlines, wie etwa EgyptAir, geben an, Fluggäste und ihr Gepäck noch gründlicher als bisher zu durchsuchen. Dadurch soll unter anderem verhindert werden, dass unerlaubte Agrarprodukte und Tierarzneimittel an Bord gelangen.