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"Pussy Riot"-Feministin spielt Theater


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"Pussy Riot"-Feministin spielt Theater

Künstler in Gefangenschaft – von der eigenen Regierung zum Feind erklärt. Darum geht es in „Burning Doors“, einer Performance, die das Ensemble des Belarus Free Theatre in New York aufführt.

Mit dabei: Pussy-Riot-Mitglied Maria Alyokhina. Die russische Feministin saß selbst für ihren Kunstaktivismus zwei Jahre hinter Gittern. Jetzt spielt sie eine Hauptrolle in dem Stück.

„Das Schauspiel gibt mir die Möglichkeit, meine Erfahrung mit dem Publikum zu teilen. Nicht nur über sie zu reden, sondern sie für die Menschen spürbar zu machen. Außerdem muss ich mich auf der Bühne immer und immer wieder selbst überwinden. Denn ‚Burning Doors‘ ist keine Dokumentation, sondern eine sehr körperliche Performance“, so Alyokhina in New York.

Wie die junge Russin haben auch die anderen Aktionskünstler der Theatergruppe aus Minsk politische Repression erlebt. Mit ihrem Stück prangern sie Missstände in ihrer Heimat an, zeigen, wie es in Putins und Lukaschenkas Gefängnissen zugeht. In Weißrussland wird die Gruppe deshalb verfolgt. Die künstlerische Leitung lebt im Exil in London.


Das Ensemble des Minsker Belarus Free Theatre.

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