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4.000 € Beute: Überfall auf Touristengruppe aus China bei Paris

Bei Paris ist eine Reisegruppe aus China überfallen worden. Frankreich macht sich Sorgen um den Tourismus.

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4.000 € Beute: Überfall auf Touristengruppe aus China bei Paris

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Am Donnerstagabend um 20 Uhr 40 haben vier Männer in Fresnes bei Paris eine Touristengruppe aus China mit Tränengas angegriffen. Der Überfall ereignete sich vor einem Hotel, als die etwa 40 Touristen aus dem Bus ausstiegen, der Busfahrer versuchte, die Reisenden zu verteidigen. Dennoch gelang es den Angreifern, mehrere Taschen mit den Einkäufen der Touristen zu entwenden. Der Wert der Beute wird auf 4.000 € geschätzt.

Zwei Touristen aus China seien bei dem Angriff leicht verletzt worden, die gesamte Gruppe sei am Freitag geschockt wieder abgereist. Über den Vorfall im Département Val-de-Marne im Süden der französischen Hauptstadt berichtete zuerst die Zeitung Le Parisien.

Offenbar wurde der Angriff von einer zweiten Touristengruppe beobachtet. Viele in Frankreich fürchen um den Ruf von Paris im Ausland.

Der Abgeordnete des Wahlkreises, in dem der Überfall stattfand, der Sozialist Luc Carvounas, macht sich auf “France Info” Sorgen um den Tourismus in Frankreich, der ja immerhin 7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausmache und für zwei Millionen Arbeitsplätze sorge. “Wir haben Maẞnahmen ergriffen, um das Hotel besser zu schützen”, erklärte Luc Carvounas.

Der Sprecher der Polizeigewerkschaft Yoann Maras sagte aber, man könne nicht vor jedes Hotel einen Polizisten stellen. Er forderte die Reiseveranstalter auf, für die Sicherheit der Touristen zu sorgen.

Einige Hotels akzeptieren offenbar inzwischen chinesische Kreditkarten, um die Touristen aus Asien davon abzuhalten, dass sie viel Bargeld bei sich tragen.