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Kultusministerkonferenz: Zu viele Kinder gehen auf das Gymnasium

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Susanne Eisenmann, will gegen die zunehmende Rechtschreibschwäche deutscher Schüler vorgehen. Außerdem ist sie der Ansicht, dass zu viele Kinder aufs Gymnasium wechseln.

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Kultusministerkonferenz: Zu viele Kinder gehen auf das Gymnasium

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Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Susanne Eisenmann (CDU), will gegen die zunehmende Rechtschreibschwäche deutscher Schüler vorgehen. Das berichtet der Siegel.

So soll das sogenannte „Schreiben nach Gehör“ in den Grundschulen abgeschafft werden.

Stattdessen sollen Schüler von Anfang an lernen, wie man richtig schreibt. Rechtschreibfehler sollen künftig nicht erst ab der dritten, sondern bereits vom Schulstart an korrigiert werden.


Daneben ist Eisenmann der Ansicht, dass zu viele Kinder nach der Grundschule auf das Gymnasium wechseln. In manchen Städten seien es bis zu 60 Prozent. Dabei seien nicht alle Kinder für das Gymnasium geeignet.

Eisenmann, die seit 2016 auch Kultusministerin in Baden-Württemberg ist, bescheinigte den deutschen Schulen zudem ein sinkendes Niveau in den Fächern Deutsch und Mathematik.

Grund sei, dass die Schulen nicht optimal mit zugewanderten Kindern oder Schülern aus schwierigen Verhältnissen umgingen.

Bericht im Spiegel

Foto: Immanuel Giel / CC BY-SA 3.0