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Mehr Immigration: Kanada will 1 Million aufnehmen

Kanada will mehr Menschen aus dem Ausland aufnehmen - das sei gut für die Wirtschaft, meint die Regierung von Justin Trudeau.

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Kanada will in den kommenden drei Jahren eine Million Menschen aus dem Ausland aufnehmen. Tatsächlich gehen bis zum Jahr 2035 fünf Millionen Kanadier in Rente. Deshalb baut Kanada auf Zuwanderung aus dem Ausland. Diese Pläne hat der Immigrationsminister Ahmed Hussen vorgestellt, der selbst ursprünglich aus Somalia kommt.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, brauche es qualifizierte Einwanderer, heißt es in einem offiziellen Bericht des Ministers für Immigration. Experten halten die Zahl von einer Million Zuwanderer für nicht ausreichend.

Zwischen 2006 und 2015 lag die Zahl der Immigranten einschließlich der Flüchtlinge zwischen 250 000 und 270 000. Mit der Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien durch die Regierung von Premierminister Justin Trudeau stieg diese Zahl.

Zur Zeit nimmt Kanada 300.000 Einwanderer pro Jahr auf, diese Zahl soll auf 340.000 im Jahr 2020 ansteigen. Zu den eingeplanten Zuwanderern gehören auch wieder Flüchtlinge.

Besonders der Energie- und der Bau-Sektor haben derzeit Bedarf an Arbeitskräften.

Die Zuwanderung sei gut für das Wachstum Kanadas, meint die Regierung. Immigranten seien öfter Firmengründer, sie stehen für Innovation.