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12 Tonnen Koks: Rekordfund in Kolumbien

Die Polizei hob vier Verstecke aus, das Rauschgift hat einen Marktwert von 360 Millionen US-Dollar.

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Schlag gegen den Drogenhandel in Kolumbien: Nahe der Grenze zu Panama beschlagnahmte die Polizei zwölf Tonnen Kokain – das ist der größte Rauschgiftfund, der in dem südamerikanischen Land jemals gemacht wurde. Die Drogenfahnder hoben dafür insgesamt vier unterirdische Verstecke aus.

“Das Kokain hat einen Wert von 1500 US-Dollar pro Kilo. Auf dem US-Markt steigt der Preis auf bis zu 30.000 Dollar. Dieser Fund hat einen Wert von 360 Millionen Dollar”, betonte Staatspräsident Juan Manuel Santos.

Nach Auffassung der kolumbianischen Polizei stammt das gefundene Rauschgift aus den Laboren des Clan del Golfo. Die Bande ist nach Einschätzung des Präsidenten derzeit die größte Bedrohung für die Sicherheit des Landes.