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Himalaja: Basejumper Valery Rozov stürzt in den Tod

Valery Rozov war in der Extremsportszene weltbekannt. Er starb bei einem Sprung von einem Gipfel im Osten Nepals.

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Himalaja: Basejumper Valery Rozov stürzt in den Tod

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Er zählte zu den bekanntesten Basejumpern der Welt: Valery Rozov. Der Russe ist nun bei einem Sprung im Himalaja tödlich verunglückt.

Auf dem Flug vom Sechstausender Ama-Dablam Gipfel (6812 Meter) in Ost-Nepal kam es zum folgenschweren Unfall. Warum, ist noch unklar. Er soll gegen eine Felswand geprallt sein und keine Chance gehabt haben, so ein Vertreter des “Seven Summits Clubs”, der die Expedition organisiert hatte.

Der 52-Jährige stellte mit seinem Flügelanzug in den vergangenen Jahren mehrere Rekorde auf. 2013 sprang er vom Siebentausender “Changtse” (7220 Meter) aus in die Tiefe der Mount Everest Region. Seinen eigenen Rekord brach er 2016 mit einem Sprung aus etwa 7700 Metern Höhe, auf dem Cho Oyu, ebenfalls im Himalaja.

Sein letztes Projekt waren die “Seven Summits”. Rozov wollte als erster Basejumper der Geschichte vom höchsten Gipfel jedes Kontinents springen. Das Vorhaben, kostete ihn schließlich das Leben.

Ab 2004 war Rozov teil des vom Extremsport begeisterten “Red Bull” Teams. Das österreichische Unternehmen erinnerte auf seiner Internetseite an den Extremsportler: “Valery wird uns immer in Erinnerung bleiben: Stark im Geiste, professionell, bescheiden, voller Energie, ein ewiger Träumer, der stets für neue Ideen und Projekte gebrannt hat. Wir sprechen Valerys Frau und Söhnen, die er sehr liebte und schätzte, unser tiefstes Beileid aus.”



Basejumper springen mit einem sogenannten “Wingsuit”, einem Fledermaus ähnlichen Fluganzug, von festen Objekten oder Berggipfeln aus in die Tiefe. Wenn sie nah genug am Boden sind, lösen die Extremsportler normalerweise einen Fallschirm für eine sanfte Landung aus. Manchmal kommt es dabei zu – schweren – Unfällen.