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Vermisstes U-Boot "ARA San Juan": Die Sorge wächst

Ein Flieger der US-Navy hat auf dem Meeresgrund ein Objekt entdeckt. Dabei könnte es sich laut Medienberichten um das vermisste "ARA San Juan" handeln.

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Auf der Suche nach dem verschollenen argentinischen U-Boot hat ein Flugzeug der US-Navy laut Medienangaben ein Objekt auf dem Meeresgrund im Südatlantik gefunden. Ein Wärmefleck auf dem Radarschirm des Fliegers deute darauf hin, dass es sich um das vermisste U-Boot handeln könnte, so mehrere Medien.

Ein kleines U-Boot sei zu dem Standort 300 Kilometer östlich des patagonischen Hafens Puerto Madryn entsandt worden: Es soll das Objekt identifizieren.

Das Verteidigungsministerium hat diese Berichte bislang nicht bestätigt. Laut argentinischer Marine gibt es aber eine gute Nachricht: “Das Wetter ist wie vorhergesagt besser geworden. Die Wellen sind nicht mehr zwei Meter hoch und somit können wir die Sensoren aller Geräte, die uns zur Verfügung stehen, voll und ganz einsetzen”, sagt Kapitän Gabriel Galeazzi.

Allerdings bereiten die Sauerstoffreserven an Bord des U-Boots der Marine Sorge. Diese würden nur für sieben Tage reichen. Die Marine hatte vor einer Woche den Kontakt zu dem Boot verloren.

Mario Aurelio Kardinal Poli, der Erzbischof von Buenos Aires, schloss die 44 Besatzungsmitglieder des verschwundenen “ARA San Juan” während einer Messe in seine Gebete ein.