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Black Friday: Mini-Kaufrausch in Griechenland

Verbraucherschützer warnen: Bei den Rabatten wird getrickst

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Black Friday: Mini-Kaufrausch in Griechenland

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Der aus den USA exportierte „Black Friday“ ist weltweit der Tag der Rabattschlachten. In Geschäften gibt es einen Ansturm und Online-Händler verzeichnen riesige Zugriffszahlen. Im vergangenen Jahr waren die Umsätze etwa in Indien um 173 Prozent gewachsen, in Japan um 73 Prozent. Griechenland ist zum zweitenmal dabei.

Ein paar Black-Friday-Shopper:

„Ich meine, dass die Verbraucher ein bisschen zurückhaltend sind. Die kaufen nicht wie die alten Zeiten.” (Er meint vor der Krise)

„In den USA herrscht an dem Tag Chaos. Von früh am Morgen bis in die Nacht. Durchgehend. Es ist ein Kampf, in die Läden reinzukommen und dann wieder raus. Da ist es hier angenehmer.“

„Die Preise sind ziemlich gut. Es ist ein frischer Wind für den Markt. Ich wünschte, es gäbe mehr Black Fridays, so einmal im Monat.“


Super-Schnäppchen sagen, sagen die Einen, auch in Athen, mit Rabatten bis 70 Prozent. Gemach, meinen Verbraucherschützer, etwa in NRW. Die tatsächlichen Preissenkungen hätten bei Stichproben im Schnitt unter 20 Prozent gelegen – wegen Schummeleien bei der Bezugsgröße. Viele Händler nähmen die sogenannte unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller als Grundlage. Das seien aber vielfach – besonders in der Unterhaltungselektronik –Mondpreise.

Kostas Tsiantis, Elektronik-Kaufhaus Public:

„Das läuft heute sehr gut, genau wie letztes Jahr am Black Friday. Viele Kunden. 70% mehr Umsatz. Sie können Handys im Wert von 800 Euro finden für 250 Euro. Die Leute reagieren gut und kaufen alles Mögliche.“

Theodora Iliadi, euronews:

“Das ist der zweite Black Friday in Griechenland, nach der amerikanischen Tradition, Läden gehen massiv mit den Preisen runter, zum Auftakt der Weihnachtseinkäufe.

Das erste Schwarze-Freitags-Experiment in Griechenland im vergangenen Jahr war sehr erfolgreich. Das scheint sich in diesem Jahr zu wiederholen.”

Twitter-Humor:



su mit Reuters