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Spanien: Antifaschisten prügeln Mann wegen dessen Hosenträgern zu Tode

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Spanien: Antifaschisten prügeln Mann wegen dessen Hosenträgern zu Tode

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In Spanien haben offenbar militante Antifaschisten einen Mann zu Tode geprügelt, weil er einen Hosenträger in den Farben der spanischen Nationalflagge trug.

Wie spanische Medien berichten, ereignete sich der Angriff am Freitag in der Stadt Saragossa. Das 55 Jahre alte Opfer lag nach dem Angriff im Koma, schließlich starb es an seinen schweren Hirnverletzungen.

Nach einem Bericht der Zeitung "Heraldo de Aragón" beschimpften vier Mitglieder einer radikalen antifaschistischen Gruppe den Mann wegen der Hosenträger als "Faschisten". Sie verfolgten ihn und schlugen ihn mit einer Eisenstange nieder, heißt es.

Die Regierung in Madrid verurteilte die Tat. Innenminister Juan Ignacio Zoido sagte, "wie die ganz überwiegende Mehrheit der Spanier möchte ich in einem Land leben, in dem niemand attackiert wird, weil er eine Flagge trägt oder auf die eine oder andere Weise denkt."

Für gewaltsamen Radikalismus, egal woher, dürfe es null Toleranz geben, so der Minister.

Die Polizei habe einen Verdächtigen festgenommen, berichtete die Zeitung weiter. Der 33-Jährige habe bereits fünf Jahre im Gefängnis gesessen, weil er 2006 bei Zusammenstößen zwischen Hausbesetzern und der Polizei einen Beamten so schwer verletzt hatte, dass dieser seither gelähmt ist, hieß es.

Seit dem Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien im Oktober zeigen Spanier in vielen Landesteilen Flagge. Neben Kleidungsstücken in den Nationalfarben hängen auch aus vielen Fenstern spanische Fahnen.