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Razzien gegen Islamisten in Berlin - Ermittlungen gegen vermutliche "IS"-Mitglieder

Die Generalstaatsanwaltschaft in Berlin meldete zunächst auf Twitter, dass der Hintergrund für den Einsatz Ermittlungen gegen vier mutmaßliche "IS"-Mitglieder ist.

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Seit Donnerstagmorgen hat die Polizei in Berlin mehrere Razzien gegen vermutliche Gefährder der Islamisten-Szene durchgeführt. Insgesamt gab es neun Durchsuchungssbeschlüsse in der Hauptstadt und Sachsen-Anhalt, das erklärte die Generalstaatsanwaltschaft in einer Meldung. "Es sind Beweismittel sichergestellt worden, Datenträger, die ausgewertet werden müssen", sagte ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft am Nachmittag.

Hintergrund seien Ermittlungen gegen vier Männer zwischen 18 bis 21 Jahren. Sie werden verdächtigt, der Terrormiliz Islamischer Staat anzugehören und eine Gewalttat gegen den Staat geplant zu haben. Drei von ihnen sollen sich vermutlich noch im Irak oder in Syrien aufhalten. Der Vierte wird verdächtigt, bei der Ausreise geholfen zu haben. Weitere Informationen konnten bislang nicht gegeben werden.

An dem Einsatz am Donnerstag waren rund 130 Polizisten beteiligt, darunter auch Spezialkommandos. Mehrere Personen sollen festgenommen worden sein.

In mehreren Medienberichten hieß es zunächst, dass die Verdächtigen zum Umfeld des Attentäters vom Berliner Weihnachtsmarkt, Anis Amri, gehören. Verbindungen zu Amri konnten die Ermittler bis jetzt aber nicht herstellen, meldete der RBB.