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Weihnachten in Bethlehem im Schatten der Nahost-Krise

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Weihnachten in Bethlehem im Schatten der Nahost-Krise

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In Bethlehem haben hunderte Gläubige aus der ganzen Welt Weihnachten gefeiert. In der Katharinenkirche rief Erzbischof Pierbattista Pizzaballa zu neuen Visionen für eine Einigung zwischen Israelis und Palästinensern auf.

"Jerusalem ist Stadt des Friedens"

Pizzaballa ging auch auf die Ankündigung von US-Präsident Trump ein, die US-Botschaft in Israel nach Jerusalem zu verlegen. Jerusalem sei eine Stadt des Friedens, doch es könne keinen Frieden geben, wenn einer ausgeschlossen ist. An dem Gottesdienst in Bethlehem nahm auch Palästinenserpräsident Abbas teil.

Befürchtete Unruhen bleiben aus

Die Feierlichkeiten in Bethlehem fallen in diesem Jahr kleiner aus. Offenbar haben die Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften in den vergangenen Wochen viele Besucher abgeschreckt. Entgegen von Befürchtungen im Vorfeld blieb der Heilige Abend im Westjordanland aber friedlich.